Am Sonntag verloren die Kampfbereiten Urnerinnen gegen eine starke Zürcher Mannschaft deutlich mit eins zu sechs und anschliessend mit einem enttäuschenden eins zu drei gegen die Damen vom Floorball Obwalden.

Beginnendes Elend

Das erste Drittel begann, trotz einer grossartigen Heimkulisse und Verstärkung aus der NLB, schlecht für die Urnerinnen. Die Aufstellung und Verteilung funktionierte nicht richtig und so konnten die Damen der Zürcher Lioness bereits nach 30 Sekunden mit einem satten Schuss in Führung gehen. Sichtlich geschockt von diesem frühen Rückstand unterliefen nochmals schwere Defensive Fehler und so lag man bereits nach 3 Minuten mit zwei Toren hinten.
Die Reaktion folgte und das Team in gelb-schwarz fing sich wieder. Man bekam zwar nochmals einen Gegentreffer, aber dann zeigten Alessia Magagnizo und Erja Seeholzer, weshalb sie in der NLB spielen. Alessia Magagnizo umlief ganz geschickt die gegnerische Verteidigung und nahm den scharfen Pass von Erja Seeholzer gekonnt an. Mit einer kleinen Täuschung konnte sie dann auch noch die letzte Gegnerin aus dem Weg räumen und das erste Tor für Floorball Uri an diesem Wochenende erzielen.

Hart gekämpft, nichts gewonnen

Wie bereits in der ersten Hälfte, die eins zu drei verloren ging, begann auch die zweite Hälfte mit einem schnellen Gegentor. Dieses mal konnte man jedoch nicht mehr reagieren, da trotz starkem Einsatz die Passqualität schlicht nicht gut genug war. Mit einem Doppelschlag kurz vor der Schlusssirene konnten die Zürcherinnen dann auf den Schlussstand von eins zu sechs davonziehen.

Besserer Start im zweiten Spiel

Das zweite Spiel an diesem Nachmittag begann deutlich besser. Es wurden viele Chancen erarbeitet und es konnten gute Schüsse aufs gegnerische Tor abgefeuert werden. Da das Glück jedoch etwas fehlte und die Obwaldnerinnen ihre Chancen gut nutzten, stand es nach der ersten Hälfte zwei zu null für Obwalden.

Ausgeglicher Schluss

Die zweite Hälfte ging ruhig los. Die Obwaldnerinnen lehnten sich etwas zurück und liessen den Urnerinnen mehr Raum für den Spielaufbau. Durch einen unglücklichen Pass, der abgefangen wurde, konnten die Obwaldnerinnen zehn Minuten vor Schluss auf drei zu null davonziehen.     
Daraufhin warfen die Damen vom Floorball Uri nochmals alles nach vorne und probierten noch etwas rauszuholen. Das gelang dann Yara Bissig tatsächlich noch zwei Minuten vor Schluss. In einem harten Zweikampf kam sie an den Ball und mit einem kleinen Dribbling, dass die gegnerische Verteidigung sehr alt aussehen liess, netzte sie zum Schlussstand von eins zu drei ein.

Für Floorball Uri spielten: Rahel Büchlin, Sarah Gisler, Yara Bissig, Lisa Bissig, Hanna Bossart, Nina Bucher, Alina Gisler, Alina Jauch, Luana Jäger, Rachel Näf, Tarja Stranieri, Julia Zurfluh, Rafaela Wyrsch und als Aushilfe aus der NLB- Mannschaft: Alessia Magagnizo, Naomi Muheim, Luana Schmid und Erja Seeholz.