Kein Ort geplant
Meisterschaft 2026/27
Zug United
13 : 4Floorball Uri
7:2/3:2/3:0
Zug United
Floorball Uri
| Minute | Ereignis | Mannschaft | Spielername |
|---|---|---|---|
| Spielende | |||
| 57:42 | Torschütze 13:4 | Zug United | I. Gerig (L. Ediz) |
| 54:41 | Torschütze 12:4 | Zug United | L. Ediz (S. Rüegger) |
| 47:04 | 2'-Strafe (Stockschlag) | Floorball Uri | L. Svarfvar |
| 42:08 | Torschütze 11:4 | Zug United | M. Repková (N. Spichiger) |
| 40:00 | Beginn 3. Drittel | ||
| 40:00 | Ende 2. Drittel | ||
| 36:11 | Torschütze 10:4 | Floorball Uri | L. Christen |
| 31:14 | Torschütze 10:3 | Zug United | M. Vonder Mühll (I. Gerig) |
| 29:34 | Torschütze 9:3 | Zug United | D. Ratajova |
| 25:06 | Torschütze 8:3 | Floorball Uri | H. Simonsson (I. Supakova) |
| 20:16 | Torschütze 8:2 | Zug United | J. Croneld (L. Ediz) |
| 20:00 | Beginn 2. Drittel | ||
| 20:00 | Ende 1. Drittel | ||
| 16:27 | Torschütze 7:2 | Zug United | N. Spichiger (D. Ratajova) |
| 11:25 | Torschütze 6:2 | Zug United | I. Gerig (S. Rüegger) |
| 09:03 | Torschütze 5:2 | Zug United | I. Gerig (L. Ediz) |
| 08:13 | Torschütze 4:2 | Zug United | F. Hürlimann (N. Spichiger) |
| 07:19 | Torschütze 3:2 | Floorball Uri | L. Lotz (S. Rüttimann-Bösch) |
| 06:22 | Torschütze 3:1 | Floorball Uri | L. Svarfvar (T. Dubacher) |
| 03:36 | Timeout Gast | ||
| 03:36 | Torschütze 3:0 | Zug United | M. Repková (D. Ratajova) |
| 02:41 | Torschütze 2:0 | Zug United | J. Croneld (L. Ediz) |
| 01:39 | Torschütze 1:0 | Zug United | S. Müller |
| 00:00 | Spielbeginn |
Klare Kräfteverhältnisse in Amsteg
Floorball Uri kassiert gegen die favorisierten Zugerinnen eine deutliche 4:13-Niederlage – trotz kurzer Aufholjagd im ersten Drittel bleibt die Überraschung aus
Eigentlich hätte Zug United in diesem L-UPL-Duell Heimrecht gehabt. Die Halle, in der die Zugerinnen ihre Heimspiele normalerweise austragen, stand aufgrund der Auszählung der Regierungsratswahlen jedoch nicht zur Verfügung. Deshalb wurde die Partie in die energieUri Arena nach Amsteg verlegt. Die ungewohnte Umgebung schien die Zugerinnen allerdings kaum zu beeindrucken. Trotz ihres Champions-Cup-Einsatzes am Donnerstagabend in Tschechien und dem damit verbundenen Einzug in den Halbfinal präsentierte sich Zug von Beginn weg hellwach und setzte sich gegen Floorball Uri deutlich mit 13:4 durch.
Die Partie nahm von Beginn an Fahrt auf. Gerade einmal dreieinhalb Minuten waren gespielt, da zappelte der Ball bereits dreimal im Urner Tor. Mit dem frühen 0:3 sah sich Uris Headcoach Michal Rybka bereits zu einem Timeout gezwungen. Die Unterbrechung zeigte Wirkung. Floorball Uri fand plötzlich besser ins Spiel und kam innerhalb von knapp einer Minute auf 2:3 heran. Zunächst traf Lina Svarfvar auf Pass von Tamara Dubacher, kurz darauf war Liv-Emma Lotz nach Zuspiel von Sabrina Rüttimann erfolgreich. Die gut gefüllte energieUri Arena durfte auf eine spannende Fortsetzung hoffen.
Zug zieht wieder davon
Die Zugerinnen liessen sich von der kurzen Aufholjagd jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Vielmehr erhöhten sie den Druck und nutzten die Räume, die ihnen die Urnerinnen gewährten, konsequent aus. Vier weitere Treffer sorgten dafür, dass Zug mit einer komfortablen 7:2-Führung in die erste Drittelspause ging. Für die Zuschauerinnen und Zuschauer war das erste Drittel ein wahres Torfestival. Die beiden Defensivreihen dürften den spektakulären Auftakt hingegen mit gemischten Gefühlen betrachtet haben. Vor allem Uri bekundete grosse Mühe, die offensiv stark aufspielenden Gäste in den Griff zu bekommen.
Auch der Start ins zweite Drittel verlief für die Gastgeberinnen denkbar ungünstig. Nach nur 16 Sekunden erhöhte Zug bereits auf 8:2. Uri liess sich davon allerdings nicht entmutigen. Hanna Simonsson verkürzte nach einem Zuspiel von Ivana Supakova auf 3:9. Nach einem weiteren Zuger Treffer war es Leonie Christen, die kurz vor der zweiten Pause nochmals für die Urnerinnen traf. Mit dem 4:10 konnte Uri das zweite Drittel immerhin resultatmässig ausgeglichener gestalten.
Zug lässt nichts mehr anbrennen
Im Schlussabschnitt war die Rollenverteilung weiterhin klar. Zug United kontrollierte das Geschehen und liess nur selten Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen. Drei weitere Treffer besiegelten schliesslich den 13:4-Auswärtssieg. Floorball Uri kam zwar noch zu einigen guten Möglichkeiten, konnte diese aber nicht mehr in Tore ummünzen. Über die gesamte Spielzeit waren die Zugerinnen die deutlich stärkere Mannschaft und überzeugten insbesondere mit ihrem variantenreichen und druckvollen Offensivspiel.
Für Floorball Uri bedeutet die klare Niederlage, dass das Punktekonto auch nach vier Saisonspielen leer bleibt. Zug United bleibt hingegen weiterhin ungeschlagen.
Bereits am kommenden Freitag bietet sich den Urnerinnen die nächste Gelegenheit, die ersten Punkte der Saison einzufahren. In der heimischen energieUri Arena gastiert mit Laupen ein weiteres Team, das bislang noch ohne Punkte dasteht. Die Ausgangslage verspricht damit ein Duell zweier Mannschaften, die dringend ein Erfolgserlebnis suchen.