Am Samstag, 12. September 2026 spielte das L-UPL Team von Floorball Uri auswärts gegen Unihockey Berner Oberland (BEO). Die Vorfreude war bei den Urnerinnen sehr gross endlich wieder den Meisterschaftsbetrieb bestreiten zu können.
Das Spiel startete turbulent, bereits nach 52 Sekunden kassierte Uri die erste 2-Minutenstrafe gegen Spielerin Jana Spiess wegen Stockschlag. Dank des guten Boxplays konnte BEO keinen Treffer erzielen. In der 5. Spielminute kam es zu einer hektischen Aktion vor dem Goal der Urnerinnen. Man konnte den ersten Gegentreffer verhindern, jedoch stand eine Urnerin dabei im Goalieraum und das Verdikt der Schiedsrichter war klar – Penalty. Die Torhüterin der Urnerinnen Juulia Kataja, konnte diesen erfolgreich parieren. Jedoch war es dann schliesslich in der 7. Spielminute so weit, dass die Bernerinnen erstmals in Führung gehen konnten. In der 10. Spielminute kassierte BEO ebenfalls die erste 2-Minutenstrafe. Die Urnerinnen konnten leider das Powerplay nicht ausnutzen. In der 14. Spielminute kassierte Lina Svarfar eine 2-Minutenstrafe sowie eine begleitende 10-Minutenstrafe wegen unsportliches Benehmen nach einer kurzen Meinungsverschiedenheit. Zur gleichen Zeit bzw. für die gleiche Aktion kassierte eine Spielerin von BEO eine 2 + 2 Minutenstrafe sowie eine begleitende 10-Minutenstrafe wegen unsportliches Benehmen. Auch dieses Powerplay konnte aus Urner Sicht leider nicht verwertet werden. In der 32. Spielminute konnte Floorball Uri durch Selina Baumann auf Assist von Sabrina Rüttimann-Bösch zum 1:1 ausgleichen. In der 35. Spielminute gab es die nächste 2-Minutenstrafe gegen Uri gegen Spielerin Tamara Dubacher wegen Stockschlag. In den ersten 40 Minuten konnte Uri sehr gut mitspielen, auch durch eine sehr gute Torhüterleistung von Juulia Kataja und das Score war dadurch auch ausgeglichen. In der 42. Spielminute konnten die Bernerinnen erneut wieder in Führung gehen und das Score auf 1:2 erhöhen. In der 48. Spielminute konnten die Bernerinnen ihre Führung auf 1:3 ausbauen. In den folgenden 2 Minuten konnte BEO zwei weitere Treffer erzielen. Nach dem 1:5 in der 50. Spielminute nahm Uri ihr Time-Out und versuchte noch einmal alles, um die Partie zu gewinnen. Uri hatte danach wieder einige vielversprechende Chancen, leider wollte der Ball jedoch nicht den Weg ins Tor finden. In der 55. Spielminute konnte Beo das 1:6 erzielen. In der 57. Spielminute kassierte Uri die nächste 2-Minutenstrafe gegen Spielerin Moa Svanström wegen überharter Körpereinsatz. Die Bernerinnen wussten die Überzahlsituation leider zu nutzen und schossen in der 58. Spielminute das 1:7. In der 60. Spielminute kassierte Uri erneut wieder eine 2-Minutenstrafe gegen Spielerin Lina Svarvar wegen überharter Körpereinsatz. Die Urnerinnen konnten die verbleibenden gut 30 Sekunden problemlos ohne weiteren Gegentreffer überstehen. Uri verlor das 1. Meisterschaftsspiel somit leider mit 1:7.
Gleich am nächsten Tag am Sonntag, 13. September 2026 spielten die Urnerinnen erneut wieder, zwar nicht in der Meisterschaft jedoch im Cup. Floorball Uri spielte auswärts gegen UH Appenzell (NLB).
Die Ausgangslage sowie die Favoritenrolle waren klar. Uri kann und muss das Spiel machen. Gleich in der 4. Spielminute konnten die Urnerinnen durch Jana von Rotz auf Assist von Emma Hedlund 1:0 in Führung gehen. In der 9. Spielminute doppelte Lina Svarfar auf Assist von Tamara Dubacher nach. Nur gerade 2 Sekunden später konnten die Urnerinnen erneut jubeln. Ein Schuss Richtung das Tor der Appenzellerinnen wurde durch eine Spielerin des UH Appenzell ins eigene Tor abgelenkt und so stand es bereits 3:0. Die Urnerinnen hatten weiterhin mehr vom Spiel und erarbeiteten sich einige gute Chancen jedoch blieb ihnen vorerst der nächste Treffer verwehrt. In der 27. Spielminute konnte Tamara Dubacher auf Assist von Lina Svarfvar auf 4:0 erhöhen. In der 30. Spielminute kassierte Floorball Uri die erste 2-Minutenstrafe gegen Spielerin Livia-Alia Abegg wegen Stockschlag. Die Appenzellerinnen wussten den Freistoss in Überzahl auszunutzen und konnte so auf 4:1 verkürzen. In der 38. Spielminute war es erneut Lina Svarfar die auf Assist von Leonie Christen das 5:1 erzielen konnte. In der 40. Spielminute gab es wieder eine 2-Minutenstrafe gegen die Urnerinnen gegen die Spielerin Livia-Alia Abegg wegen wiederholtes Vergehen (Stockschlag). Die Urnerinnen konnten dieses Mal die Unterzahlsituation gut überstehen und keinen weiteren Gegentreffer zu lassen. Nach Ablauf der Strafen hatten die Urnerinnen weiterhin einige gute Chance, jedoch wollte der Ball den Weg nicht mehr ins Tor finden. Ebenfalls hatte man weiterhin souverän verteidigt und somit den Appenzellerinnen verwehrt ein weiteres Tor zu schiessen. Das Schlussresulat stand somit 5:1 und die Urnerinnen konnte so ihrer Favoritenrolle gerecht werden und sind eine Runde weiter im Cup.
Am nächsten Samstag, 19. September 2026 gehts bei den Urnerinnen weiter in der Meisterschaft auswärts gegen Wizards Bern Burgdorf.


























